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Weblog von Jannis Moutafis


Bezahlte Inhalte – die falsche Baustelle

Smartphones, das iPad, PCs, Papier: Aus Sicht der meisten Printverlage interessante Distributionswege für bezahlte Inhalte. Stimmt zwar, doch wie viel Umsatz ist wirklich darüber zu machen wenn alles, was man über diese Distributionswege anzubieten hat, "nur" gute Inhalte sind?

Das iPad als Retter von Print – nicht ganz

Die Dankbarkeit von Springer & Co. für Steve Jobs und seiner Erfindung des iPad kann gar nicht groß genug sein, so euphorisch klingen ihre Kommentare über das Gerät und ihre Vorfreude auf das kommende Geschäft. Als Betreiber großer Medienmarken können sie das auch. Für die meisten anderen ist das iPad alles andere als eine Rettung.

Der Vertrieb verpasst den Anschluss

Fachverlage zeichnet aus, dass sie klar und eng definierte professionelle Zielgruppen ansprechen können. Diese Fähigkeit zur Ansprache setzt voraus, dass die Zielgruppen auch erreicht werden. Im Print-Zeitalter war das relativ einfach.

Man kann auch übertreiben

Wenn Print-Auflagen in den Keller gehen, die Print-Anzeigen immer weniger werden und Verluste drohen, überdenkt man seine Kostenstrukturen und kommt oft zum Ergebnis, dass man eine viel zu teure Redaktion unterhält und Content auf dem freien Markt günstiger ist.

Online-Werbung und die Gefahr im Verzug

Was haben Online-Werbung, MP3-Dateien und Digitalkameras gemeinsam? Alle drei basieren auf so genannte "disruptive", also umwälzende Technologien. Diese haben das Potenzial, Märkte innerhalb kurzer Zeit radikal zu verändern. Die Kamera-Industrie hat es schon hinter sich, die Musikindustrie ist mittendrin, in den Medien geht es gerade richtig los.

Das iPad – wen interessiert das?

Was wurde im Vorfeld der Einführung des iPad nicht spekuliert, wie dieses Wunderding aussehen, wie es funktionieren und welche Auswirkungen es auf den Computer- und den Medienmarkt haben würde. Nun ist es da und wie beim iPhone fragen sich die meisten, wer so etwas wohl braucht. Und wie beim iPhone geht diese Frage am Thema vorbei.

Was ich mir für 2010 wünsche

Es war ein ebenso aufregendes wie verlustreiches Jahr für die weltweite Medienszene – die kleine Atempause bis zum Beginn eines wahrscheinlich erneut schwierigen Jahres kommt sehr gelegen. Mit Weihnachten vor der Tür vielleicht eine gute Zeit, ein Paar Wünsche loszuwerden und für das neue Jahr über einige gute Vorsätze nachzudenken.

Wo laufen sie denn hin?

Während Fachverlage noch überlegen, wie sie ihre Print-Umsätze noch eine Weile über die Runden bringen können, verlieren sie ihr wichtigstes Asset – ihre Leserschaft. Die hat sich schon längst nach Alternativen umgesehen und sie im Internet gefunden.

Das Sterben der alten Medienwelt – Phase 2 und 3

Die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross ist 1969 durch ein Buch mit dem Titel "On Death and Dying" berühmt geworden. Das Buch ist heute ein Standardwerk der Psychiatrie, denn es beschreibt sehr genau die Phasen, die ein Mensch bei einem sich ankündigenden Verlust durchläuft.

Die Fakten allein reichen nicht

Spätestens seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise hat das große Jammern in deutschen Verlagshäusern begonnen. Die Werbeumsätze, vor allem bei den Zeitungen, gehen noch schneller zurück als zuvor, der Rückgang der Auflagen gewinnt noch mehr an Tempo. Während ersteres die Verleger zu hektischen Konsolidierungsmaßnahmen veranlasst hat, stürzte letzteres Journalisten in eine Sinnkrise. Warum nur?